Düsseldorf entsiegelt:
Grau raus, Grün rein!
Versiegelte Flächen heizen unsere Städte auf, verhindern das Versickern von Regenwasser und entziehen Pflanzen sowie Tieren wertvollen Lebensraum. Um Düsseldorf auch in Zukunft lebenswert zu gestalten, startet erneut die Aktion „Grau raus, Grün rein!“.
Unser Ziel: Gemeinsam möglichst viele versiegelte Flächen in Düsseldorf entsiegeln und sie in private, grüne Oasen verwandeln – und zeigen, wie viel wir als Stadtgemeinschaft bewegen können. Dabei unterstützen wir Sie bei Ihrem privaten Entsiegelungsprojekt: Ab einer Fläche von mindestens 5 Quadratmetern erhalten Sie eine Förderung von 25 Euro pro Quadratmeter.
Konkret bedeutet das: Wenn Sie gemeinsam mit uns Steine, Beton, Kies- oder Schotterflächen entsiegeln und durch grüne Flächen ersetzen, können Sie von der Förderung profitieren (ausgenommen sind Vorgärten mit reinen Schotterflächen).
Prominente Unterstützung
Melanie Unterberg
Die bekannte Gartenexpertin Melanie Unterberg vom WDR aus der Lokalzeit unterstützt die Aktion "Grau raus, Grün rein" aus voller Überzeugung. Als staatlich geprüfte Gartenbautechnikerin schafft sie seit fast 30 Jahren grüne Oasen, die einen wertvollen Beitrag zur Klimaanpassung und Biodiversität leisten. Sie kennt die positiven Effekte der Demontage von Beton und möchte auch Sie motivieren, diese durch eine Entsiegelung und Neubepflanzung zu erleben.
Jetzt neu! Entsiegelungs-Wettbewerb
Köln, Bonn und Düsseldorf
Auch Bonn und Köln steigen 2026 in den Entsiegelungswettbewerb "Grau raus, Grün rein" ein. Im Wettbewerb geht es darum, in welcher Stadt die Stadtgemeinschaft am meisten Quadratmeter entsiegelt. Als Auszeichnung für die Gewinnerstadt winkt die "Goldene Gießkanne" als Wanderpokal. Unterstützen Sie die Landeshauptstadt Düsseldorf, damit der Pokal bereits im ersten Wettbewerbsjahr nach Düsseldorf geholt wird.
Also, Ärmel hochkrempeln und los geht's – jeder entsiegelte Quadratmeter zählt!
Private Entsiegelung
fördern lassen.
Mindestens fünf Quadratmeter entsiegeln und attraktive Förderung erhalten. Wir unterstützen Sie bei Ihrem Entsiegelungsprojekt bis zum 31. Oktober 2026. Die Aktion "Grau raus, Grün rein!" ist eine Sonderförderung innerhalb des Förderprogramms "Dach-, Fassaden- und Innenhofbegrünung" (DAFIB). Der Förderantrag ist daher regulär über dieses Programm zu stellen.
Entsiegelte Flächen einfach melden.
Wenn Sie Flächen auch ohne eine städtische Förderung entsiegeln, senden Sie eine kurze Fotodokumentation der Fläche vor und nach der Umgestaltung an dafib@duesseldorf.de ein – inklusive Angabe der Flächengröße in Quadratmetern (m2). Ihr Beitrag nimmt dann automatisch am Stadtwettbewerb teil und unterstützt die Landeshauptstadt Düsseldorf bei der Klimaanpassung.
Wir helfen Ihnen bei Ihrem
Entsiegelungsprojekt
Rufen Sie uns für ein Beratungsgespräch an oder schreiben Sie uns eine E-Mail.
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E-Mail
dafib@duesseldorf.de -
Telefonnummer
0211 892 10 15
Entsiegelt?
Und nun?
Steine, Schotter, Betonreste gelten als Bauschutt und können durch Privatbürger*innen bei den städtischen Recyclinghöfen in Düsseldorf entsorgt werden. Die Kosten der Entsorgung können mit der städtischen Förderung finanziert werden.
- Kofferraumladung PKW: maximal 300 Liter – 15 Euro inklusive Mehrwertsteuer
- Kofferraumladung Kombi: maximal 500 Liter – 25 Euro inklusive Mehrwertsteuer
Lebenswert, grün, nachhaltig:
Gestalten wir gemeinsam Düsseldorfs Klimazukunft!
Beispielprojekt
Traumschulhof für
die Gesamtschule Stettiner Straße
Im Rahmen des städtischen Projekts zur Entsiegelung wurde am 17. August 2023 an der Gesamtschule in Düsseldorf ein neu gestalteter Schulgarten feierlich eingeweiht. Bei dem Projekt wurde der Asphalt entfernt und durch eine grüne Fläche ersetzt. Entstanden ist ein geometrisch angelegter Schulgarten mit Hochbeeten, Wirtschaftswegen, einem Gewächshaus sowie Obstbäumen und Beerensträuchern. Die Pflege übernehmen Schüler*innen der Jahrgangsstufe 5 und 6 sowie weitere Freiwillige.
Beispielprojekt
Erstes Quartierswäldchen in Düsseldorf
Auf dem Grundstück der Albertstraße hat die Stadt Düsseldorf eine ehemals 2.000 Quadratmeter große Schotterfläche entsiegelt. Entstanden ist ein vielfältiger Erholungsraum aus Bäumen und Sträuchern in Form eines „Pocketparks“ für Anwohner*innen, der zeitgleich zur Abkühlung der Stadt beiträgt.
